Fachbereich 3 - Arbeit, Bildung, Jugendhilfe und Soziales



als wir 2004 darüber nachdachten, uns als Optionskommune für die Betreuung von Langzeitarbeitslosen zu bewerben, da leitete uns das Wissen, dass wir es früher bestens verstanden haben, Hilfebedürftige wieder auf den ersten Arbeitsmarkt einzugliedern, dass wir diese Menschen von Hause aus verstehen und sie deshalb auch gut führen und betreuen können. Verbessern wollten wir unsere Leistungsfähigkeit noch durch eine räumlich dezentrale Aufstellung unseres Fachdienstes sowie einer Beratung der Hilfebedürftigen aus einer Hand.




So sollte nicht nur das Arbeitslosengeld II für sie von einer persönlichen Fallmanagerin oder einem Fallmanager bearbeitet und eine Vermittlung in Stellenangebote oder Maßnahmen erfolgen, sondern bei Bedarf auch gleich über mögliche Jugendhilfen oder Wohngeld-Ansprüche im selben Büro gesprochen werden.

Nach nun über 4  Jahren Optionskommune können wir sagen, dass wir die Erwartungen, die wir selbst an uns stellten, schon gut erfüllt haben. Besonders bei den Vermittlungen hat sich bewährt, dass wir mit unseren Anlaufpunkten in Bad Hersfeld, Bebra und Rotenburg nahe an den Langzeitarbeitslosen, vor allem aber auch nahe an den Betrieben und Unternehmen sind, die mittlerweile unsere passgenauen Vermittlungen in Arbeitsverhältnisse oder Arbeitsgelegenheiten zu schätzen wissen. Binnen zwei Jahren werden wir fast 5.000 Vermittlungen von Langzeitarbeitslosen auf den ersten Arbeitsmarkt registrieren können – und diese Zahl spricht für sich, zumal das erste halbe Jahr weitgehend durch Einarbeitungen in die neuen Aufgaben und der Eingliederung vieler neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren neu gebildeten Fachdienst Arbeit, Bildung, Jugendhilfe und Soziales geprägt war.


Mittlerweile können sich unsere Fallmanagerinnen und Fallmanager ganz auf „ihre“ Langzeitarbeitslosen konzentrieren und versuchen, sie zurück auf den Weg selbstbestimmten Lebens zu bringen.  Dies ist das Ziel einer jeden Mitarbeiterin, eines jeden Mitarbeiters: Wir wollen alle von HARTZ IV-Betroffenen fördern, aber auch fordern, damit sie möglichst bald wieder eine Beschäftigung finden, die ihr Leben strukturiert und ihnen wieder neues Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl gibt. Das ist der Anspruch, an dem wir uns messen lassen wollen.


Mit den folgenden Seiten gibt Ihnen die „Kommunale Vermittlung in Arbeit, Landkreis Hersfeld-Rotenburg“ die Möglichkeit, die kurzen Wege des Mediums Internet für viele Informationen zu nutzen. Darüber hinaus zur Abgabe von Stellenangeboten, zur Suche von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und zur Stellensuche.


Ich hoffe auf eine rege und vor allem erfolgreiche Nutzung dieses Internetauftrittes !



Elke Künholz
Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin
des Landkreises Hersfeld-Rotenburg