Pro Job



Ausbildung in Partnerschaften


Das Angebot der Verbundausbildung richtet sich an Betriebe, die nicht eigenständig alle Ausbildungsinhalte nach dem Ausbildungsrahmenplan vermitteln können. Auch Betriebe, die erstmals oder in einem „neuen Beruf“ ausbilden, erhalten mit einem Partnerbetrieb eine Unterstützung.


Diese gemeinsame Ausbildung in Verbünden wird in unserem Landkreis schon seit Jahren erfolgreich praktiziert. Der Beschäftigungsförderungsverein V.I.A. / ProJob  bietet jedem interessierten Ausbildungsbetrieb seine Unterstützung für alle Ausbildungsberufe an. Zusammen mit mindestens einem weiteren Partnerbetrieb wird das fachliche KnowHow des Verbundpartners genutzt, der bereits in dem jeweiligen Beruf ausbildet.


Durch eine gemeinsame oder wechselseitige Ausbildung besteht für jeden Betrieb die Möglichkeit, jene Hemmnisse zu beseitigen, die bisher eine Ausbildung verhinderten. Diese können vielfältig sein:
Ein Betrieb verfügt nicht über die erforderliche gerätetechnische Ausstattung oder die benötigten Maschinen. Einem anderen Betrieb mangelt es an entsprechendem Ausbildungspersonal; die ausbildungsintensive Grundausbildung oder die Prüfungsvorbereitungen können nicht durchgeführt werden.
Eine Verteilung der Ausbildungsmodule auf mehrere Betriebe hilft dem einzelnen Betrieb, seine Sachkosten, den personellen und den gerätetechnischen Aufwand für die Ausbildung zu reduzieren. Der Auszubildende profitiert von dem fachlichen KnowHow beider Betriebe. Ein Verbund bietet dem Auszubildenden eine breit gefächerte und fachlich hochwertige Ausbildung, die eine optimale Vorbereitung für den späteren Einsatz an seinem Arbeitsplatz sicher stellt.
Jeder ausbildungswillige Betrieb erhält  im Verbund die Möglichkeit, sein eigenes, qualifiziertes Fachpersonal auszubilden und dem schon jetzt herrschenden Fachkräftemangel vorzubeugen. Die zur Ausbildung benötigten Module werden nach Abstimmung zwischen Stammbetrieb  und Verbundbetrieb vermittelt.


Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) oder Verwaltungen, die nicht alle Ausbildungsinhalte eines Berufsbildes vermitteln können.
Der einstellende Stammbetrieb und mindestens ein weiterer Betrieb schließen sich zu einem Verbund zusammen.


Wer wird gefördert, wie wird der Verbund finanziert?


Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) oder Verwaltungen, die nicht alle Ausbildungsinhalte eines Berufsbildes vermitteln können.
Der einstellende Stammbetrieb und mindestens ein weiterer Betrieb schließen sich zu einem Verbund zusammen.


Alle Ausbildungsverhältnisse mit Auszubildenden, die bei Ausbildungsbeginn Ihren Hauptwohnsitz in Hessen haben, das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und noch nicht über eine abgeschlossene Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung verfügen, können gefördert werden.
In einem Ausbildungsverbund können die vom Stammbetrieb an den Partnerbetrieb zu zahlenden Kosten für dessen Aufwendungen als verbundbedingte Kosten gefördert werden. Dies ermöglicht ein gemeinsames Förderprogramm des Landes Hessen und der  Europäischen Gemeinschaft (ESF). Alle verbundbedingten Kosten für sog. „Fremdausbildungsleistungen“  des Verbundbetriebs werden mit einer Pauschale gefördert (maximale Höchstfördersumme).

Auch die Kosten zur Erlangung der Ausbildereignung sind förderfähig.
In den meisten Fällen kann der Mehraufwand in Form von Fremdausbildungskosten komplett finanziert werden, so dass allen ausbildungswilligen Betrieben eine kostengünstige und effektive Ausbildung ermöglicht wird.


Wie kann man sich an einem Ausbildungsverbund beteiligen?


Der Ausbildungsbetrieb teilt V.I.A./ ProJob mit, dass er einen oder mehrere Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen und an einer Verbundausbildung teilnehmen möchte. Zuerst wird festgestellt, welche Ausbildungsinhalte er in seinem Betrieb selbst vermitteln kann. Kann der Stammbetrieb keinen in Frage kommenden Betrieb nennen, wird aus einem Pool von möglichen Verbundpartnern ein Betrieb ausgewählt, der die fehlenden Ausbildungsinhalte vermitteln kann. Zwischen den Beteiligten werden anschließend die Ausbildungsteile und die Zeiträume  für die Verbundausbildung festgelegt.
Ein Verbund ist dann entstanden, wenn neben dem Stammbetrieb mindestens ein weiterer Betrieb und V.I.A./ ProJob als Koordinierungsstelle beteiligt sind.
Gemeinsam wird dann ein Verbund organisiert, in dem eine Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung qualifiziert und wirtschaftlich durchgeführt werden kann. Weitere Unterstützung erhält der Betrieb von der jeweils zuständigen Kammer und allen Institutionen unseres Landkreises, mit denen V.I.A./ ProJob eng zusammen arbeitet.


Alle Informationen über das Angebot einer Verbundausbildung über ProJob erhalten Sie von Reinhard Siebert unter der Rufnummer 06621-944 126.


Kontakt:


Herr Reinhard Siebert
Leinenweberstraße 1
36251 Bad Hersfeld

Tel. 06621 / 944126

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