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Spedition beschäftigt auch Fahrer über 50 Friedewald. In 30 Berufsjahren habe er in keinem Betrieb gearbeitet, in dem ein so ein gutes Arbeitsklima geherrscht habe, wie bei den Hanauer System-Verkehren in Friedewald, sagt Kraftfahrer Georg Radzieja. Der Job hier bei HSV ist der Hammer. |
 Uwe Gießler, seit April 2009 beim Friedewalder Logistiker tätig, sieht es ähnlich. Wie sein Kollege Radzieja hat er hier, trotz seines Alters jenseits der 50, eine neue Arbeitsstelle gefunden. Beiden half die kommunale Vermittlung in Arbeit beim Landratsamt. |
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"Wir sind ein klassischer Familienbetrieb, bei dem der Mitarbeiter noch als Mensch zählt", skizziert Geschäftsführer Jonas Trentschka die Firmenphilosophie der HSV. "Und gerade ältere Arbeitnehmer überzeugen durch eine positive Einstellung zum Job, durch Zuverlässigkeit und Motivation." |
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"Unsere kommunale Vermittlung in Arbeit hat eine Qualifizierungspartnerschaft mit HSV geschlossen. Und auf diesem Weg sind die beiden Arbeitsplätze für Georg Radzieja und Uwe Gießler zu Stande gekommen", erklärt die Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Christa Bittner.
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 Georg Radzieja, der schon den LKW- Führerschein besaß, konnte nach einem vierwöchigen Praktikum direkt eingestellt werden. Anders war die Situation bei Uwe Gießler. Er wurde nach einem Auswahlverfahren beim Bildungsträ-ger DEKRA in Bad Hersfeld für den Führerschein der Klasse C/CE qualifiziert. Organisiert wurde diese Maßnahme durch das Fachreferat Arbeit im Landkreis. |
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"Diese Beispiele zeigen, dass auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Erfolge auf dem Arbeitsmarkt möglich sind, wenn Wirtschaft und kommunale Gremien vertrauensvoll zusammenarbeiten", erklärt die Erste Kreisbeigeordnete. "Um so erfreulicher, wenn dies dann noch auf ältere Arbeitnehmer zutrifft, de-ren Beschäftigung uns als Kommune besonders am Herzen liegt." |
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Die Perspektive der Hanauer Systemverkehre an ihrem neuen Standort im Friedewalder Gewerbegebiet und in unmittelbarer Nachbarschaft des Großkunden Hermes lässt hoffen, dass in dieser Richtung noch mehr positive Ergebnisse folgen. |
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Wenn man endlich in den eigenen Räumen in Friedewald sei, werde man den Weg mit älteren Arbeitnehmern zielstrebig weiterverfolgen, verspricht Geschäftsführer Trentschka. Anfang September soll es soweit sein.
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 Derzeit setzt der Logistiker 320 LKW ein, künftig sollen es 450 werden. Das bedeutet, dass neue Stellen für Kraftfahrer geschaffen werden müssen. Zudem sind Ausbildungs-plätze als Mechatroniker sowie im kaufmännischen Bereich schon fix besetzt und auch für die kommenden Jahre vorgesehen. Die Ausbildung zum Berufskraftfahrer ist für 2010 ebenfalls geplant. (red) |
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Hersfelder Zeitung: 21.07.2009 |
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