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Kreis zieht positive Jahresbilanz für kommunale Vermittlung in Arbeit |
 Die Kommunale Vermittlung in Arbeit, Landkreis Hersfeld-Rotenburg konnte auch 2007 wieder mehr als 3.000 Menschen in den ersten Arbeitsmarkt vermitteln und damit ihr gutes Ergebnis aus dem Jahr 2006 bestätigen. „In den ersten drei Jahren, in denen wir Langzeitarbeitslose betreuen, können wir eine eindrucksvolle Bilanz vorlegen“, freut sich Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Christa Bittner. Insgesamt seien mehr als 8.100 Empfängerinnen und Empfänger von SGB II–Leistungen in den Jahren 2005 bis 2007 in den ersten Arbeitsmarkt integriert worden. Zudem sei die statistische Langzeit-Arbeitslosigkeit im Jahr 2007 um elf Prozent oder 356 Menschen, die Jugendarbeitslosigkeit der unter 25jährigen sogar um über 21 Prozent oder 58 junge Jugendliche abgebaut worden. Die Arbeitslosigkeit in der Zielgruppe der über 55jährigen älteren Arbeitslosen wurde um 7 Prozent reduziert. |
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Zum Ende des Jahres 2007 erhielten 3.686 Bedarfsgemeinschaften durch die Kommunale Vermittlung in Arbeit des Landkreises Hersfeld-Rotenburg Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Das waren etwa 210 weniger als am 31. Dezember 2006. Die Zahl der Arbeitssuchenden - diese Personengruppe umfasst alle grundsätzlich erwerbsfähigen Leistungsbezieherinnen und –bezieher - konnte gegenüber dem Vorjahr um über 110 Personen netto reduziert werden. Die Zahl der tatsächlich arbeitslosen Leistungsbezieherinnen und –bezieher von Arbeitslosengeld II hat sich im letzten Quartal des vergangenen Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum weiter deutlich verringert, nämlich von 3.245 Personen in 2006 auf 2.818 Personen in 2007. Dies entspricht einem durchschnittlichen monatlichen Rückgang um 427 Arbeitslose im 4. Quartal. |
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Die Zahlen dokumentieren den sehr konstanten Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit durch die Kommunale Vermittlung in Arbeit, denn seit ihrer Zuständigkeit zum 1. Januar 2005 waren bis zum Dezember 2007 insgesamt 11.686 Personen mindestens einmal „arbeitslos“ gemeldet gewesen. |
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„Sorge bereitet uns der Zuwachs der Arbeitnehmer, die zu ihrem eigenen Erwerbseinkommen weitere Sozialleistungen benötigen, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können“, erklärte Bittner. Von Januar 2006 bis Dezember 2007 habe sich dieses Klientel mehr als verdoppelt. Im Dezember 2007 erhielten insgesamt 1.642 Personen zu ihrem regelmäßigen Arbeitseinkommen zusätzlich finanzielle Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Im Januar 2006 waren es nur 819 Klienten. Besonders betroffen von den „Aufstockungen“ seien kinderreiche Familien gewesen. |
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„Zukünftig müssen wir davon ausgehen, dass wir bei den Integrationen in den ersten Arbeitsmarkt mit einer Zahl von 3.000 ein Maximum erreicht haben. Einerseits stehen zur Vermittlung deutlich weniger Arbeitslose zur Verfügung, andererseits bestehen bei einigen langzeitarbeitslosen Personen oft hohe Vermittlungshemmnisse, die vor einer erfolgreichen Integration einen sehr hohen Beratungs- und Qualifizierungsbedarf erfordern“, erklärt Bittner. |
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Wie bereits im Vorjahr sei eine deutliche Integration über Zeitarbeit in den Ersten Arbeitsmarkt festzustellen - was auch von der örtlichen Agentur für Arbeit für die von dort betreuten ALG I – Empfänger gemeldet worden sei. Weiterhin erfolgreich vermittelt werde in die Logistikbranche. Zusammen mit dem Transportgewerbe werden hier fast ein Fünftel aller Integrationen in den Ersten Arbeitsmarkt vollzogen. Handel, Handwerk und Industrie standen als Partner von fast 30 Prozent der gesamten Vermittlungen im Jahr 2007 zur Verfügung. Positiver Aspekt: Die Gewährung von Lohnkostenzuschüssen an Arbeitgeber zum Ausgleich noch vorhandener Defizite der Vermittelten hat 2007 deutlich abgenommen. |
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