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Von der Pflegeassistentin zur Fachkraft / Bittner: Bildungsprojekt ist ein voller Erfolg |
 "Ich hab′ jetzt einen richtig schönen Beruf", freut sich Daniela Schramm. Die zweifache Mutter, die früher im Einzelhandel gearbeitet hat, ist seit März als Pflegeassistentin im Klinikum angestellt. Sie reicht kranken Menschen das Essen an, unterstützt sie in der Körperpflege oder hält sie mit Gängen im Haus und auf Station mobil. Möglich ist dies für Daniela Schwalm durch eine Weiterbildungsmaßnahme geworden, die die Optionskommune Hersfeld-Rotenburg, die Arbeitsagentur und das Klinikum gemeinsam ge-tragen haben, heißt es in der Pressemitteilung des Landkreises.
Daniela Schwalm sei seit der Geburt ihrer Kinder arbeitslos gewesen. Die Schichtzeiten im Einzelhandel passten nicht zu den Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder.
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 Aber im Gespräch mit Hildegard Hehr-Willhardt vom Fachdienst Unternehmensservice der Optionskommune zeigte sich eine neue Möglichkeit ab, wieder ins Berufsleben einsteigen zu können. "In meiner früheren Arbeit habe ich gelernt, mit Menschen umzugehen. An der Kasse im Einkaufsmarkt war ich Zuhörerin, aber auch Prellbock, wusste mich auf die unterschiedlichen Menschen immer gut einzustellen. Das hat mir in meiner neuen Tätigkeit ebenso geholfen wie die gute Aufnahme durch die Kolleginnen auf der Station im Klinikum", sagt Daniela Schwalm. |
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"Bei der Auswahl der Personen für die Weiterbildungsmaßnahme achten wir vor allem darauf, wer ein Gefühl für Menschen und die Bereitschaft hat, Krankheiten und auch schlimmstenfalls den Tod zu akzeptieren", erklärt die Pflegedienstleiterin des Klinikums Karin Otto-Lange. Sie hat die Dauer und den Lehrplan der Weiterbildung mitbestimmt.
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 330 Stunden Theorie und 140 Stunden Praxis sind heute Voraussetzung für eine Qualifizierung zum Pflegeassistenten oder zur Pflegeassistentin. Nur eine von neun Ausgewählten hat die Maßnahme abgebrochen, vier sind danach vom Klinikum übernommen worden und eine weitere lässt sich dort seit April als examinierte Pflegekraft ausbilden. |
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Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Christa Bittner zeigte sich bei einem Besuch im Klinikum beeindruckt vom Erfolg der Qualifizierung. "Die Maßnahme ist für unsere Arbeitslosen gut, aber sie senkt auch Kosten im Klinikum, denn die Assistentinnen und Assistenten entlasten das examinierte Personal bei der Pflege der Patientinnen und Patienten." Mit Karin Otto-Lange verabredete sie deshalb gleich eine weitere Qualifizierungsmaßnahme, die nach einer zielgerichteten Auswahl der künftigen Pflegeassistenten und -assistentinnen zum Ende des Jahres beginnen soll. Über zwei Jahre läuft vorerst der Vertrag von Daniela Schramm. "Danach will ich mich wahrscheinlich auch zur examinierten Pflegekraft ausbilden lassen." |
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Bericht: HZ vom 03.07.2009 |
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